Herzlich Willkommen im Burgcafé Pippifax

Diese Woche im   Pippifax:

Zum Suppentag am Donnerstag kredenzen wir eine feine Erdäpfelsuppe mit Apfelküchle

Und zur EventZeit am Freitag servieren wir eine Lesung der besonderen Art:

Parzelle 118 oder Die Russen kommen

Lesung aus dem Roman

„Mein Leben im Schrebergarten“ von Wladimir Kaminer

Der Autor

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte „Russendisko“. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands.

Der Vorleser

Henning Jacobsen begann sein Bühnenleben im Jugendalter mit Rockmusik in Hamburg. Später wandte er sich dem Thea- ter zu und spielte lange Jahre in Lübeck und Saarbrücken. Seit 2008 ist er fest im Ensemble des TiG7 in Mannheim.

Die Band

palatinate acoustic 3 (pa3), das sind drei Musiker aus Ludwigs- hafen, die vor allem akustische Gitarrenmusik spielen. Das Herz von Reiner Dreier schlägt heute nach manchen Aus- flügen in die Rockmusik hauptsächlich für die akustische Musik, und als Sologitarrist ist er kaum zu bremsen.

Ulli Goepfrich hebt den Frauenanteil bei pa3 erheblich an. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme singt Ulli in diversen Gesangs- formationen und tritt auch als Solistin auf. Auch Wolfgang Goepfrich spielt seit dem Kindesalter Gitarre und sorgt heute mit seinem Akustikbass als ruhender Pol bei pa3 für das Fundament und den Groove.

Projektkontakt: jacobsen@fischkoppweb.de

Parzelle 118 oder Die Russen kommen Lesung aus dem Roman

Mein Leben im Schrebergarten“ von Wladimir Kaminer

bereichert durch sanfte fetzige leise kräftige Saitenmusik mit stimmlicher Unterstützung durch die Band

palatinate acoustic 3 (pa3)

Der Schrebergarten – Heimat des deutschen Gemüts, Oase für Dichter und Denker,

Herausforderung für jeden echten Mann.

Im Grunde waren alle Gärtner Verbrecher, wenn man sie nur streng genug nach dem Bundesgartengesetz in die Zange nahm, überlegte der Autor. »Aber dann wären ja alle Gärtner Verbrecher! Dieser Gedanke beruhigte ihn etwas.«

Spießeridylle? Gartenzwergbiotop? Nein, der Schrebergarten ist das letzte wahre Paradies auf Erden. Das findet zumindest Wladimir Kaminer, der sich samt seiner Familie mit Spaten, Häcksler und Gartenschere in das Abenteuer Schrebergarten stürzt. Als Inhaber der Parzelle 118 in der Berliner Kleingartenkolonie »Glückliche Hütten« macht er täglich neue Erfahrungen und Bekanntschaften – auch mit den Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes, gegen die er innerhalb kürzester Zeit samt und sonders verstößt. Er schreibt von Fruchtfliegen, Rhabarber und seinem Nachbarn Günther Grass, von einem flugunfähigen Kanarienvogel und Henry David Thoreau, von zahlreichen Wagnissen und unerwarteten Segnungen – darunter eine Tonne erntefrische Äpfel, die dringend Abnehmer sucht. Als Fazit bleibt nach einem aufregenden Jahr: »Die Erde ist ein Schrebergarten und wir sind ihre Gartenfreunde, die sich zwischen den nassen Rhabarberblättern einquartiert haben. Und darauf trinken wir noch einen.«

Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht

Dr. Schreber war nicht der Erfinder der Schrebergartenbewe- gung, was landläufig noch oft behauptet wird, sondern nur der Namensgeber. Es war sein Schwiegersohn, der Schuldirektor Dr. Dr. phil. Ernst Innocenz Hauschild, der 1864 – drei Jahre nach dem Tode von Dr. Schreber – mit über 250 Männer und Frauen aus dem Bürgertum in Leipzig den „Schreberplatz“ anlegte, um Schrebers ungewöhnlichen Wunsch nach kindgerechten Spiel- und Turnplätzen Nachdruck zu verleihen. Eigentlich ein Schulverein, der in Zusammenarbeit mit den Eltern seiner Schüler entstanden ist, wollte man ihn aber weder Schul- noch Erziehungsverein taufen und so benannte man ihn zu Ehren des verstorbenen Schreber.

Ein Lehrer namens Heinrich Karl Gesell war es dann, der an diesem Platz Gärtchen anlegte, in denen Kinder das Gärtnern lernen sollten. Doch weil diese bald die Freude am Gärtnern verloren, war die Anlage schnell von Unkraut überwuchert und so griffen die Eltern selbst zu Hacke und Spaten. Aus den „Kin- derbeeten“ am Rand der „Schreberschen“ Spielwiese wurden „Familienbeete“, die man später parzellierte und umzäunte; ab jetzt nannte man sie „Schrebergarten“.

(Auszug aus einem Text der Webseite http://www.garten-literatur.de/Leselaube/persoenl/schreber_p.htm)

 diesen Freitag um 20.00 Uhr

Freundlichst Eure Pippifaxe

Lassen Sie sich nach einem schönen Spaziergang über und um den Dilsberg von uns verwöhnen mit echtem Wiener Kaffee, hausgemachten Kuchen, raffinierten Pfannkuchen und / oder einem Eisbecher.

Für Reservierung und Anfragen erreichen Sie uns unter 06223/925900

Wir freuen uns auf Euren Besuch

Familie Becker

Montag Ruhetag

Di./Mi. 13.00-20.00 Uhr

Do. 12.00 – 20.00 Uhr

Freitag 12.00- 22.00 Uhr

Samstag 12.00 – 20.00 Uhr

Sonntag 12.00- 18.00 Uhr

„Ein wichtiger Grund für mich ein Café zu eröffnen war Meinl Kaffee auch außerhalb Österreichs genießen zu können…“

Zitat von Gerd Becker

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